Die Familie Satalkin wohnt weit abseits im kleinen Dorf namens Roschtscha. Es leben dort nur noch wenige Bewohner, da es kaum Arbeitsplätze gibt. Die Familie Satalkin besteht aus dem Grossvater Viktor und den drei Enkeltöchtern Anastassija (9), Anna (12) und Katja (15).
Der Vater ist spurlos verschwunden, die Mutter befand sich, als wir die Familie kennen lernten, in einer Spezialklinik für Tuberkulosekranke. In dieser Zeit lastete die Aufsicht über die drei Mädchen auf den Schultern des Grossvaters. Seine kleine Rente von 1340 Rubeln (CHF 60.-) im Monat reichte nicht einmal, um die Grundbedürfnisse der drei Mädchen wie Esswaren und Kleider abzudecken.
Dank der Stiftung RADUGA, die den „Papierkrieg“ erledigte, wurde dem alten Mann, bis die Mutter aus der Klinik entlassen wurde, "offiziell“ die Vormundschaft über die Kinder übertragen. Das bedeutete eine zusätzliche staatliche finanzielle Unterstützung!
Nach der Entlassung der Mutter aus dem Spital fiel zwar diese Unterstützung wieder weg, doch nun erhält die Familie die Invalidenrente der Mutter, die ebenfalls durch unsere Vermittlung beantragt wurde.
Die Stiftung RADUGA konnte hier mit minimalem Aufwand einer Familie, in einer schwierigen Zeit, ganz entscheidend helfen.
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