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Das Holzhausprojekt im Bild |
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Im nachfolgenden Bildband, zeigen wir Ihnen wie das erste Elementholzhaus in Tarussa entstanden ist. Im Zeitraum von rund 2 Monaten wurde das Haus zuerst in der Halle produziert. In den letzten zwei Wochen stand die Montage auf dem Programm. Leider spielte das Wetter in diesem entscheidenden Moment nicht immer so mit, wie wir uns das gewünscht hätten.
Auf einem grossen Montagetisch wurden die Elemente, in der gedeckten Halle, vorfabriziert. Dies hat den grossen Vorteil, dass man vom Wetter her unabhängig ist. Für uns hier in Russland ermöglicht dies, die Produktion auch im Winter zu forcieren.
Anfang März, als das Fundament von Bernhard Schuppisser kontrolliert wurde, musste es zuerst einmal vom Schnee befreit werden. Zu dieser Zeit herrschten noch Temperaturen von unter Minus 20 Grad Celsius.
Mitte April hob der Kran das erste Bodenelement auf das Fundament. Das Wetter war in dieser Zeit so wechselhaft, dass wir mehrmals gezwungen waren die Arbeiten abzubrechen, und die Elemente vor Regen und Schnee zu schützen.
Nachdem alle Bodenelemente auf dem Fundament mit speziellen Ankerschrauben fixiert waren, hob der Kranführer das erste Wandelement an. Die Montage der Wände im Erdgeschoss haben den grossen Vorteil, dass man ohne Probleme von aussen und innen Hand anlegen kann.
An den äusseren Ecken wurden die Elemente verschraubt. Nach ein paar Stunden stand dann bereits eine „rote Kiste“ in der Landschaft. Das „Rote“ ist übrigens ein Windpapier, das mit der nachträglich montierten Fassade überdeckt wird. Wie sich aber herausstellte, hatte dieses Windpapier einen sehr grossen Werbeeffekt. Nicht verwunderlich, stach dieses Haus von weitem schon ins Auge.
Nach der Montage der Innenwände im Erdgeschoss, folgte in der nächsten Phase die Balkenlage für den oberen Stock. Hier zeigte sich dann schnell, wer von den Arbeitern noch in der Lage war, als „Seiltänzer“ über die Oberkante der Elemente zu laufen. Von nun an erfolgte die Arbeitsverteilung mit Berücksichtigung der Schwindelfreiheit.
In einem nächsten Schritt erfolgte die Montage der Aussenwände vom Obergeschoss. In Anbetracht, dass nur noch von der Innenseite her richtig Hand angelegt werden konnte, erschwerten die Arbeiten um einiges.
Direkt anschliessend folgten die Innenwände des Obergeschosses. Hier kam erschwerend dazu, dass der Kranführer nicht mehr selber direkten Einblick in die Arbeiten hatte. Mit Hilfe einer Drittperson wurden ihm Anweisungen gegeben.
Die letzte Phase des Rohbaues bestand darin, die Dachelemente zu verlegen. Der relativ starke Wind machte uns dabei die Arbeiten nicht leichter. Da jedoch die Abreise von Bernhard Schuppisser kurz bevor stand, konnten wir uns keine Verzögerungen mehr erlauben.
So entstand das erste Elementhaus nach Schweizer Technologie. Nach dem Rohbau beginnen jetzt die Verschalung der Fassade sowie der Innenausbau. Es war für alle Beteiligten eine Interessante und lehrreiche Arbeit.
Jörg Duss
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