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Der Tag des Sieges in Tarussa |
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Reich geschmückt mit zahlreichen Plakaten, herausgeputzt und blumenverziert zeigte sich Tarussa am 9. Mai, dem „Tag des Sieges“. Wie wichtig dieser Tag in Russland ist, bekamen wir auch bei unserer Stiftungsarbeit hautnah mit.
Zum Bespiel zeigte uns Aschot, er ist „Kriegsveteran“ (veteran voiny), stolz die Glückwunschkarten, die er vom Bezirksvorsteher und vom Präsidenten Medwedew erhalten hatte. Er genoss es sichtlich, als wir ihm die Glückwünsche nochmals laut vorlasen; er selber sieht schlecht.
In der Stadt trafen wir ihn geschmückt mit den zwei Orden, die er kürzlich erhalten hatte.
Aschot und seine Frau Nora werden von Raduga Tarusskaja mit einem monatlichen Lebensmittelpaket unterstützt. Zudem helfen ihnen bei Behördengängen oder beim Einkaufen (s. Artikel "Nora und Aschot").
Babuschka Anna ist offiziell „Kriegsteilnehmerin“ (utschastnik voiny), was einen noch höheren Stellenwert hat. Zu ihr kamen Vertreter der Administration mehrmals persönlich vorbei und überreichten Geschenke. Ebenfalls hat sie im Zuge des Regierungsprogramms „Wohnungen für Kriegsteilnehmer“ eine ebensolche in einem Block in Tarussa erhalten. Das Programm kommt Kriegsteilnehmern/innen zugute, die bis anhin z.B. ohne fliessendes Wasser gelebt haben.
Gefeiert wurde beim Denkmal vor der 1. Schule. Auf dem Foto sind die letzten Vorbereitungen ersichtlich. Die Veteraninnen und Veteranen wurden nach den Feierlichkeiten im Wäldchen hinter dem Denkmal gratis verköstigt.
Berno Z’Brun
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