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Die uneigennützigen Helfer machen so vieles möglich! |
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Viele Menschen bringen des öftern ihr Staunen darüber zum Ausdruck, wie wir es schaffen, so viele verschiedene Projekte parallel ständig zu begleiten. Die Stiftung beschäftigt ja lediglich vier permanente Mitarbeiter. Einen Fahrer und Automechaniker in einer Person,
eine Buchhalterin und Sekretärin in einer Person, eine Sozialpädagogin und gleichzeitig Frontfrau, sowie den Projektleiter. Dieses kleine Team erfasst, koordiniert, organisiert und kontrolliert alle Projekte.
Das grosse Vertrauen, das die Stiftung RADUGA in der Bevölkerung geniesst, hat dazu geführt, dass viele Bürger von Tarussa und Umgebung uns in irgendeiner Form unterstützen. Was mich persönlich besonders freut ist die Tatsache, dass unter diesen Helfern verschiedenste Altersklassen vertreten sind. Nebst z.B. dem Seniorenclub haben sich in letzter Zeit auch vereinzelt Jugendliche angeschlossen.
Einer von diesen ist Sergej. Der 13 Jahre alte Schüler unterstützt uns beim Projekt „Betreuung allein stehender alter Menschen“. Nach dem Unterricht und den Hausaufgaben verschafft er sich per Telefon ein Bild über die anstehenden Arbeiten.
Seine Hauptaufgaben bestehen darin, die körperlichen Arbeiten zu übernehmen. Jetzt im Frühling hat er z.B. die kleineren Gärten mit dem Spaten umgegraben. Er trägt Eimer mit Wasser in die alten Häuser, welche ohne Wasseranschluss sind. Er tätigt für die alten Menschen den Lebensmitteleinkauf und besorgt auch die Medikamente.
Bei einem meiner Besuche erklärte mir die 85jährige Jelena Ksenofonowna, dass sie „ihren“ Sergej wie ihren eigenen Enkel betrachte. In dem Moment ging die Türe auf, und Sergej stand mit dem Wäschesack unter der Türe, den ich zum Waschen mitnehmen sollte. „Enkel, hast Du die Wäsche auf dem Gästebett auch genommen?“ fragte Jelena Ksenofonowna „Ja, ich habe alles eingepackt!" „Sie sehen, wir sind wie eine Familie“, flüsterte sie mir mit strahlenden Augen zu.
Pro Tag setzt Sergej ein bis zwei Stunden ein, um diese Hilfeleistungen auszuführen. Dafür entschädigt ihn die Stiftung mit einem kleinen Taschengeld. Dank Sergej und den andern Helfern ist es RADUGA möglich, kontinuierlich und gezielt noch mehr bedürftigen Menschen zu helfen!
Jörg Duss
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