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Monatsbericht Juli 2008 |
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Sieben Wochen ist es nun schon her, seitdem mich Jörg in Moskau abgeholt und bei meiner Gastfamilie abgegeben hat. Inzwischen ist viel passiert. Zum Beispiel
haben wir für die Krankenstation im Sommerlager eine Kanalisation gegraben, mit einem Fernsehteam für einen Dokumentarfilm verschiedene Projekte besucht, bedürftigen Pensionären zu Essen gebracht und letzte Woche Holz für einen Zaun gekauft, den wir für eine Medizinstation in einem kleinen Dorf bauen werden.
Neben der Arbeit gibt es hier in Tarussa im Sommer viele Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Jede Woche finden irgendwelche Anlässe statt. Das geht von einer Dokumentarfilm-Preisverleihung über Bilderausstellungen, Stadtjubiläum, Tag der Jugend, Fahrradrennen bis zu verschiedenen klassischen Konzerten.
Für den letzten Monat meines Aufenthaltes habe ich den Job des Fahrers für die Raduga-Stiftung gefasst. Das heisst, ich kann laut meine "KINO" Kassette hören, leise von Alpabzügen träumen, mich gegen Drängler und Schlaglöcher wehren und an Pilz-, Beeren- und Badetücherverkäufern am Autobahnrand vorbeirauschen.
Bei meiner Gastfamilie lerne ich alles über den russischen Aberglauben, die heimische Küche und die neusten Computergames. Am Abend sitzen wir oft in der Küche trinken Tee und reden übers Wetter der vergangenen Tage, die Mühen der täglichen Arbeit und übers Wetter der kommenden Tage.
Mit freundlichen Grüssen
Berno z`Brun
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