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Monatsbericht Dezember 2006 |
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Wer erwartet hat, dass im Dezember in Tarussa der Winter mit seiner ganzen Pracht erschienen ist, den muss ich leider enttäuschen. Erst im letzten Monatsdrittel zeigte das Thermometer Temperaturen von unter 0°C,
und Frau Holle bedeckte das Land mit einer hauchdünnen weissen Schicht. Jetzt sind wir mal alle gespannt, was der Januar und der Februar uns diesbezüglich bieten werden. So kalt wie im vergangenen Februar muss es ja nicht unbedingt werden!
Im Monat Dezember lief die Tätigkeit der Stiftung an zwei Fronten. In Tarussa einerseits waren es die Vorbereitungen auf die verschiedenen Feierlichkeiten nach dem neuen Jahr (Weihnachten feiern wir bekanntlich ja nach dem julianischen Kalender am 6./7. Januar). Seit mehreren Jahren ist es Tradition, dass wir in unserem Stiftungshaus den Seniorenclub RADUGA sowie „unsere“ Kinder zu einem gemütlichen Fest einladen.
Nebst den Fest-Vorbereitungen wurden in diesem Monat noch die Lagerbestände mit Lebensmittelpaketen aufgefüllt. Mit der Erfahrung der letzten Jahre wissen wir um die Wichtigkeit dieser Pakete. Die Kosten für 1kg Zucker, 2kg Teigwaren, 1kg Buchweizen, 1kg Reis, 1kg Mehl, 0.5 Liter Sonnenblumenöl belaufen sich heute auf umgerechnet ca. 3.5 Euro. Was ich aber hier betonen muss, ist die Tatsache, dass der Preis nur deshalb so tief ist, weil die Stiftung die Lebensmittel bei einem Grossverteiler einkauft. Im Detailhandel wäre der Preis fast doppelt so hoch.
Eine weitere Arbeit in Tarussa war das Abpacken von über 500 kleinen Neujahrsgeschenken für unsere Kinder vom Schulernährungsprojekt. Zu diesem Zweck wurden um die 100kg Schokolade portioniert, damit jedes Kind ein kleines Säckchen mit nach Hause nehmen kann. Für einen Grossteil der Kinder bedeutet dies seit langem wieder einmal etwas Süsses zu essen!
Für den Stiftungsrat* in der Schweiz stehen im Dezember verschiedene Tätigkeiten auf dem Programm. Zum einen sind es mehrere Informationsveranstaltungen, wo wir über unsere Arbeit in Tarussa berichten. Es ist uns ein grosses Anliegen, unsere Spendern und Freunden transparent darüber zu informieren, was Dank ihrer Unterstützung realisiert werden konnte.
Ebenfalls im Dezember findet unsere Jahressitzung statt. Die Berichterstattung der Präsidentin und diejenige des Projektleiters, der dazu speziell in die Schweiz reist, gehören dabei zu den Hauptthemen der Sitzung. Anschliessend steht die Planung der Projekte für das kommende Jahr auf dem Programm. Kontinuität ist hier unsere Devise. Und Dank unseren treuen Spendern ist es uns bis heute auch möglich gewesen, in gleichbleibendem Umfang die Projekte weiterzuführen. Aber auch neue Projekte kommen dazu!
Hierbei möchte ich es nicht unterlassen, Ihnen im Namen des gesamten Stiftungsrates zu danken für das uns ausgedrückte Vertrauen in unsere Arbeit!
Mit freundlichen Grüssen
Jörg Duss
* Der Stiftungsrat und der Beirat der Stiftung RADUGA,von denen einige Mitglieder gleichzeitig auch alle Funktionen der Geschäftsführung einschliesslich der Buchhaltung erfüllen, leisten diesen Einsatz vollumfänglich ehrenamtlich. Dies wirkt sich positiv auf unsere Verwaltungskosten aus, die nicht mehr als 1% des gesamten Umsatzes ausmachen. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, sind wir bestrebt, die Stiftung in dieser Form weiterzuführen, d.h. in einer überschaubaren Grösse und mit einer hohen Effektivität.
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