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Monatsbericht Oktober 2008

Wettermässig kann sich niemand beklagen über den vergangen Monat. In früheren Jahren war die Schneewahrscheinlichkeit in dieser Zeit schon hoch, von Schnee waren wir aber diesmal mit den milden Temperaturen noch weit entfernt.

Ehrlich gesagt ist darüber niemand so richtig traurig, genossen wir doch so den verlängerten Herbst.

Der Oktober ist für die Stiftungsmitarbeiter im Alltag ein ganz gewöhnlicher Monat. Die über all die Jahre bewährten „laufenden Projekte“ werden vom Team tagtäglich realisiert. In diesem Monat gebe ich meinem Bericht die Form eines Arbeitsrapports, damit Sie einen Überblick über den Umfang und die Vielfalt unserer Tätigkeit erhalten.

4 Krankentransporte registrieren wir in diesem Monat. Drei „Babuschkas“ mussten zum Untersuch in das 100 km entfernte Gebietsspital gebracht werden, ein alter Mann aus dem abgelegenen Dorf Barjatino nach Tarussa zum Sozialamt. Mit seiner Beinbehinderung wäre es ihm nicht möglich gewesen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, und das Sozialamt war nicht bereit, hinaus ins Dorf zu fahren. Dank unserem Fahrtdienst kam dieser allein stehende Rentner nun zu seiner neuen, höheren Invalidenrente.

Für den Seniorenclub kauften wir 850kg Kartoffeln, 350kg Karotten, 120kg Zwiebeln, 500kg Kohl und 160kg Randen ein. Diese Mengen ergaben sich dadurch, dass die Mitglieder, die eine schlechte Ernte hatten oder wegen schlechter körperlicher Verfassung nicht selber einkaufen können, das auflisteten, was sie für den kommenden Winter noch benötigten. Wir beschafften diese Lebensmittel bei einem Grosshändler zu günstigeren Preisen und lieferten sie dann aus. Die Senioren bestehen aber darauf, selber zu bezahlen.


Im Spital Tarussa befinden sich zum heutigen Zeitpunkt 8 Personen in den Sozialbetten. Unsere Helferin Tatjana Kotowa, die täglich diese Menschen betreut, brachte 24 Lebensmittelpakete und rund 40 Inkontinenzeinlagen für die Bettlägerigen ins Spital. Daneben brachte sie die von uns gesammelten Zeitungen und Zeitschriften mit, um so den Patienten etwas die Zeit zu vertreiben.


Diesen Monat lieferten wir einen ganzen Bus voller Kleider aus. Die Empfänger waren zwei abgelegene Dorfschulen sowie ein Altenheim für geistig Behinderte. Im Zeitraum von ca. 2-3 Monaten füllt sich unser Kleiderlager im Stiftungsgebäude so an, dass wir dann solche grossangelegten Verteilaktionen starten können. Daneben kommen mehrmals pro Monat Bedürftige zu uns, die sich dann im Lager das für sie Passende aussuchen dürfen.

Am Tag der Alten Menschen organisierten wir im Stiftungshaus einen Altersnachmittag.

Die Lieferung von 1560kg Lebensmitteln, verteilt auf 9 Schulen und 2 Kindergärten, stand auch auf dem Programm. Die Empfänger beziffern sich heute auf 518 Kinder im Alter von 2 bis 16 Jahren. Bei 20 Schultagen resultiert daraus die beeindruckende Zahl von 31080 Mahlzeiten für den Monat Oktober (3 pro Tag pro Kind).

Parallel dazu laufen die administrativen und weiteren Arbeiten, die es für den Leistungsprozess ebenfalls benötigt. Darunter fallen die Buchhaltungsarbeiten sowie der Unterhalt der Fahrzeuge, den unser Fahrer selber ausführt. In Anbetracht des Strassenzustands und der unzähligen Kilometer, die gefahren werden, kann er sich in diesem Bereich über fehlende Arbeit nicht beklagen.

So verging ein weiterer Monat in diesem Jahr. Für die Mitarbeiter sind diese Aufgaben fast zur Routine geworden, für die unzähligen Empfänger jedoch sind sie von grösster Bedeutung. Diese dosierten und gezielten Hilfeleistungen sind das über Jahre bewährte System der Stiftung RADUGA.

Mit freundlichen Grüssen
Jörg Duss


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Reise in den russischen Sommer 2010

Erleben Sie mit uns eine Reise in die russische Provinz! Wir offerieren Ihnen erneut einen einwöchigen Einblick in die russische Seele in Tarussa und Umgebung im Juli 2010. Gleichzeitig haben Sie die Gelegenheit, unsere Stiftungsarbeit vor Ort kennenzulernen.