Über das Wetter sich zu beschweren wäre schon eine Sünde! Wenn wir sehen und mitbekommen, wie es in Europa aussieht, haben wir einfach sehr grosses Glückt! Die Vegetation spriesst, es gibt genügend Futter für die Tiere, und auch die unzähligen Gemüsegärten stehen in voller Pracht da. Sollte der August nicht grosse Kapriolen machen, können sich alle auf eine gute Ernte freuen!
Anfang des Monates startete noch das letzte der drei Sommerlager für die Jugendlichen in diesem Jahr. Wie bereits die vorhergehenden war es ein voller Erfolg. Die Leiterinnen und Leiter benötigen nun aber ihre wohlverdienten Ferien, ist es doch schon anstrengend, knapp drei Wochen 24 Stunden am Tag so eine Bande zu betreuen! Doch gerade von Seiten der Leiter höre ich nur Positives, sodass sie diese Strapazen gerne auf sich genommen haben.
In der zweiten Hälfte des Monates war ich für einen kurzen Urlaub in der Schweiz. Die heissen Tage bekam ich so auch zu spüren. Da meine Reisen immer weniger werden, nutzen wir auch die Gelegenheit mit dem Stiftungsrat eine Sitzung abzuhalten, was wieder einmal die Möglichkeit gab, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und in Ruhe alles zu besprechen. Solche direkten Gespräche bedeuten mir sehr viel, sind sie doch viel persönlicher als der Verkehr über das Internet.
Leider bekam ich während meines Aufenthaltes in der Schweiz noch die Hiobsbotschaft, dass das Haus mit den Werkstätten und mit den Schlafstätten der Bewohner in unserem Dorf niedergebrannt ist. Die Ursache ist wohl Selbstentzündung eines Lösungsmittels oder -lappens. Es gelang der aus Bewohnern gebildeten Feuerwehr lediglich, die benachbarten Gebäude zu schützen. Jetzt heisst es wieder vorwärts zu schauen, denn viel Zeit haben wir nicht, der nächste Winter kommt bestimmt!
Mit freundlichen Grüssen
Jörg


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