Ein Überblick über unsere Projekte

Ein Überblick über unsere Projekte

  • Kleiderprojekt: Wir sammeln in Russland Kleider und lassen solche von unseren Näherinnen anfertigen, sodass wir immer ein gut ausgestattetes Kleiderlager für Bedürftige haben.
  • Schulernährungsprojekt: Wir versorgen heute über 500 Schulkinder im Bezirk Tarussa mit täglichen warmen Mahlzeiten.
  • Kindergartengeld: Wir übernehmen bei besonders bedürftigen Familien teilweise oder vollständig das Kindergartengeld.
  • Ferienlager: Wir unterstützen die Verwaltung von Tarussa beim Durchführen des Sommerlagers für Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen.
  • Brennholz: Wir bringen allein stehenden Betagten und Invaliden Brennholz für den Winter.
  • Lebensmittelpakete: Besonders Bedürftige erhalten weiterhin von uns regelmässig Lebensmittel.
  • Krankentransporte: Wir führen Kranke zu Untersuchungen oder Behandlungen ins Bezirksspital Tarussa oder ins Gebietsspital Kaluga und zurück.
  • Medizinische Hilfe (Medikamente): Wir übernehmen in einzelnen Fällen die Kosten für ärztlich verschriebene und von der Krankenversicherung nicht bezahlte Medikamente.
  • Seniorenclub: Wir veranstalten regelmässig Treffen für einsame Betagte.
  • Sozialbetten im Spital: Wir betreuen die für gänzlich Mittellose bestimmten Spitalbetten, für die im Spitalbudget nur das absolute Minimum vorgesehen ist.
  • Hilfe bei Dokumenten: Wir sind behilflich bei der oft überaus mühsamen Beschaffung von Papieren wie etwa Pass, Aufenthaltsbewilligung, Krankenversicherung, Invalidenrente, Kindergeld usw. Diese Hilfe ist auch aktuell bei aus den ehemaligen Sowjetrepubliken zurückgekehrten Russen.
  • Wir unterstützen Kulturprojekte für Kinder und Erwachsene in den Dörfern des Bezirks.
  • Wir unterstützen das Projekt «Theateraufführungen mit Menschen mit einer Behinderung», das eine Regisseurin im Alters- und Pflegeheim Tarussa durchführt.
  • Wir unterstützen unbemittelte, begabte Studenten und Lehrlinge mit Übernahme der Reisekosten oder eines Teils der Ausbildungskosten.
  • Der Bio-Bauernhof Lagowschina unseres Projektleiters Jörg Duss, sozusagen ein „indirektes“ RADUGA-Projekt, ist zu einem richtigen Dorf angewachsen, in dem ein grosser Teil aller lebensnotwendigen Nahrungsmittel wie Gemüse, Fleisch, Eier, sämtliche Milchprodukte, Brot, Konserven aller Art, Bienenhonig und mehr produziert werden und der damit immer mehr Menschen ein Auskommen und Lebenssinn bietet. Obdachlose haben hier Unterkunft und Arbeit, einige aber auch den Weg zurück in die Gesellschaft gefunden. Und seit kurzem leben hier auch Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt waren, mit ihren Kindern. Lagowschina wächst weiter, und wir hoffen, dass das Projekt Nachahmer findet!
  • Dazu kommen zahlreiche kleinere und grössere „Notfälle“, bei denen wir Soforthilfe leisten.

Natürlich müssen wir einzelne Projekte den geltenden Corona-Bestimmungen anpassen. Viele Kulturprojekte müssen leider entfallen, dafür verteilen wir viel mehr Lebensmittelpakete.

COMMENTS