Im November wäre Schneefall an der Tagesordnung gewesen. Die letzten Jahre jedoch lässt sich Frau Holle in dieser Beziehung immer noch etwas Zeit! Von Schnee war weit und breit nichts zu sehen. Ja wie hätte es auch sein können, denn die Temperaturen befinden sich stetig über der Nullgradgrenze. Tiefer Frost müsste es ja nicht gerade sein, doch so viel, dass der Dreck auf den Wegen „erstarren“ würde. Die momentane „Schlammschlacht“ würde dann endlich ein Ende nehmen!
Gegen Ende des Jahres findet jeweils die grosse Stiftungsratssitzung in der Schweiz statt. Dieses Jahr war es wieder einmal so, dass ich persönlich anwesend sein konnte, und nicht wie in den vergangenen Jahren per Videokonferenz zugeschaltet wurde. Eine Diskussion mit einem wirklichen Gegenüber ist immer etwas anderes, als wenn man mit dem Bildschirm redet!
An diesen Jahressitzungen gibt es ein Resümee über das vergangene Jahr. Was ist anders gelaufen, als man es womöglich geplant hatte vor einem Jahr? Wir haben in der heutigen Zeit sehr viele unvorhergesehene Geschehnisse, die uns täglich begegnen können und es einem unmöglich machen alles im Voraus einzuplanen. Um unsere Arbeit hier vor Ort zu verrichten, müssen wir uns mehr und mehr die Eigenschaften eines Chamäleons aneignen. Ständige Anpassungen an die neuen Gegebenheiten sind hier die Devise.
Dann kommt der nächste Schritt bei der Sitzung. Jetzt geht es wiederum darum, aus den gemachten Erfahrungen des vergangenen Jahres die Zukunftsaussichten für das nächste Jahr zu „visualisieren“. Je genauer uns das gelingt, desto ruhiger verläuft das nächste Jahr. Doch in Tat und Wahrheit ist es ein ständiges sich-Anpassen. Sicher hilft uns dabei unsere langjährige Erfahrung. Nächstes Jahr sind es immerhin schon 29 Jahre, dass wir hier vor Ort sind!
An dieser Stelle möchte ich allen unseren Spenderinnen und Spender aus tiefstem Herzen für ihre jahrelange Treue Danken. Zudem möchte ich diese Gelegenheit auch dazu benutzen, all den anderen Stiftungsräten zu danken, die sich schon Jahrzehnte unentgeltlich mit ihrer Arbeit für das Wohl der Menschen einsetzen. In der heutigen Zeit ist all dies nicht mehr einfach eine Selbstverständlichkeit! Vielen Dank Euch allen, auch im Namen aller hier vor Ort!
Mit freundlichen Grüssen
Jörg Duss


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